Meine Welt der Bücher

Lewis, C.S.: Die Chroniken von Narina - 3 - Der Ritt nach Narnia

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Auf die Narina-Reihe, bin ich, wenn mich nicht alles täuscht, durch die Tintenwelt-Bücher von Cornelia Funke gestoßen.

Inhalt: Shasta, ein Junge aus Kalormen soll als Sklavenjunge verkauft werden. Bevor dies aber geschehen kann trifft er auf das sprechende Pferd Bree, das als Fohlen aus Narnia gestohlen wurde. Gemeinsam machen sie sich auf den abenteuerlichen Weg nach Narnia zu gelangen. Begegnen dabei Aravis und der sprechenden Stute Hwin, die ebenfalls nach Narnia wollen. Allerdings stellt sich das als schwerer heraus, als erwartet, da sie einen Krieg verhindern müssen.

Meine Meinung:

Lews Stil zu schreiben erinnert mich an den biblischen Schreibstil, wie Gleichnisse erzählt werden. Andererseits erinnert mich sein Art und Weise zu erzählen sehr daran, dass es sich eigentlich um ein Kinderbuch handelt. Die Dialoge sind ziemlich einfach gestrickt, sodass man sich der Fiktion der Geschichte immer im Klaren ist. Lewis schafft es in seiner Geschichte nicht den einzelnen Figuren richtige Charaktere zu geben. Sie bleiben zu oberflächlich und wenn das sprechende Pferd aus Narnia von verlorener Ehre spricht, kommt das leider ziemlich lächerlich rüber. Auch verbindet Lews seine Narnia-Welt mit dem Christentum, was man deutlich merkt und ich sehr störend empfinde. Das Ende ist sehr moralisch gestaltet, dass Kinder lehren will, dass Schuldbildung wichtig ist und zwar auf sehr platte Art und Weise. Daher 2 von 5 möglichen Sternen.

4.7.08 10:33

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