Meine Welt der Bücher

Grabbe, Chr. D.: Napoleon oder die hundert Tage


Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Das Buch habe ich mir gekauft, weil es in meinem Seminar „Geschichtsdrama von Andreas Gryphius bis Georg Büchner“ behandelt wird.

Inhalt: Dieses historische Drama entstand fast zehn Jahre nach Napoleons Tod und zeigt Napoleons Versuch von Elba aus in Frankreich einzufallen und sich die Herrschaft an sich zu reißen, wie es ihm gelingt, dass König Ludwig flieht und wie er dann aber dennoch daran scheitert.

Meine Meinung:

Das Drama hat 99 unterschiedliche Figuren. Es spielt an vielen verschiedenen Orten und wenn man es liest, bekommt man den Eindruck von Verwirrung und Chaos. Die vielen verschiedenen Figuren habe ich oft als Überflüssig empfunden. Am Anfang wird nur geredet, tut seine Meinung kund, aber viel passiert nicht. Die letzten zwei Akte bestehen nur aus Kriegsgetümmel und Schlachten. Im Seminar stellte sich heraus, dass es das Lieblingsdrama meines Dozenten ist. Ich kann es zwar nachvollziehen, da Grabbes Ziel war so detailliert wie möglich den historischen Prozess von Geschichte zu beschreiben, was ihm auch durchaus gelungen ist. Er hat Paris „verlebendigt“, indem er nicht nur die Staatsoberhäupter hat sprechen lassen, sondern auch das einfache Volk, einzelne Figuren. Dennoch kann ich nicht behaupten, dass es für mich persönlich mein Lieblingsdrama werden wird.

9.7.08 20:45

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