Meine Welt der Bücher

Foer, Jonathan Safran: Extrem laut und unglaublich nah

 

 

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ich habe Foers erstes Buch bereits gelesen, war verwirrt, irritiert und fand trotzdem die Aufmachung von diesem sehr reizbar.


Inhalt: Das Buch handelt von einem Jungen namens Oskar, dessen Vater im World Trade Center umgekommen ist, seiner Mutter, seiner Oma, seinem Großvater und von ihren unterschiedlichen Leben.

 

Meine Meinung:

Wie nicht anders zu erwartet beginnt Foers Buch mit Kapiteln, die einen sehr leicht verwirren können. Man glaubt keinerlei Zusammenhang zwischen den einzelnen Textabschnitten zu finden und hofft nur darauf, überhaupt zu verstehen, um was sich das Buch dreht. Schnell allerdings findet man erste Verbindungsstränge und gewinnt den kleinen Oskar Schell, der hinter dem Geheimnis eines ominösen Schlüssels her ist, lieb und fiebert mit ihm auf seiner abenteuerlichen Suche durch New York mit. Foer schafft es in einer Szene so viel Wehmütigkeit und Traurigkeit über das ganze Leben zu vermitteln, in der darauf Folgenden gelingt es ihm dann wieder, dass mir das Herz auf und ich so gerührt bin, dass ich mir alle Textpassagen anstreichen muss, um sie wieder zu finden. Foer verbindet sein Buch über eine Familie mit dem World Trade Center Unglück, mit Hiroshima, mit dem 2. Weltkrieg und anderen geschichtlichen Ereignissen. Der Fortgang der Geschichte ist undurchschaubar, man kann nie wissen, was als nächstes passiert und das macht das Buch auch so reizvoll. Daher 5 Sterne.

29.7.08 18:47

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