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Buckingham, Royce: Dämliche Dämonen

Details:

Originaltitel: Demonkeeper
Genre: Fantasy
Reihe: -
Gattung: Roman
Verlag: Penhaligon (2008)
ISBN: 9783764530068
Seiten: 222

 

 

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Das Buch habe ich bei Amazon durch Zufall entdeckt und ich fand die Beschreibung so gut und interessant, dass ich es mir sofort nach Erscheinen kaufen musste.

 

Klappentext: Nathan Grimlock hat von seinem Pflegevater eine undankbare Aufgabe geerbt: Er muss ein Haus voller Dämonen hüten und verhindern, dass seine nervtötenden Schützlinge überall Chaos verbreiten – vor allem das TIER, das tief unten im Keller haust, darf auf keinen Fall entkommen!

Eines Tages jedoch geschieht die Katastrophe: Das TIER bricht aus. Und es hat großen Hunger auf Menschenfleisch. Doch als ob das nicht schon schlimm genug wäre, halten es ein paar der Dämonen für Ehrensache, Nathan zu helfen, das Monster wieder einzufangen – ob ihr Hüter es nun will oder nicht…

 

Inhalt und Aufbau:

Das Buch ist in ganz kurze Kapitel unterteilt, die sehr schnell zu lesen sind. In den ersten drei Kapiteln werden die Hauptfiguren vorgestellt. Die Geschichte nimmt schnell ihren Lauf, ohne überflüssige Erzählstränge, und für meinen Geschmack, viel zu kurz. Die Handlung ist geradlinig, doch sehr voraussehbar und hat keine Verzweigungen, die wenigstens ein bisschen Verwirrung stiften könnten.

 

Meine Meinung:

Die Story ist leider sehr teeniehaft gestaltet und dadurch, dass sie einfach zu kurz, zu sehr auf den Verlauf der Geschichte geprägt, aber ohne diese genügend auszufüllen.

 

Die Charaktere, fast alles Teenager bleiben zu unausgereift. Sie verhalten sich zwar wie Teenager, aber wie x-beliebige Teenager. Der Konflikt, den Nathan als Dämonenhüter und gleichzeitig ein Junge zu sein, hat, wird zwar beschrieben, aber nicht so, dass es ein besonderer Konflikt ist, den er da mit sich auszutragen hat, sondern eher ein Konflikt zwischen Pflicht und Vergnügen, wie es häufig vorkommt.

 

 

Spoiler:

 

 

 

 

Das Ende übertrifft dann noch einmal alles an Teenagerphantasien, als Nate vor seinen kleinen Dämonen und dem neu gewonnenen Freund Sandy küsst und hin und weg ist á la „große Liebe“.

 

 

 

 

 

Trotzdem sind die schelmischen Dämonen einfach zum Knuddeln, auch wenn man diese noch besser hätte „zum Leben erwecken“ können. Aus der Story hätte viel mehr gemacht werden können, leider bleibt alles zu oberflächlich, man kann sich nicht richtig in die Geschichte einfühlen, weil sie so schnell schon wieder vorbei ist. Daher 3 von 5 möglichen Sternen.

4.9.08 11:29

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