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Purschke, Ulrike: Hendrikje, vorübergehend erschossen

Details:

Originaltitel: Hendrikje, vorübergehend erschossen
Genre: Humor & Satire
Reihe: -
Gattung: Roman
Verlag: dtv (2006)
ISBN: 9783423245333
Seiten: 217

 

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Das Buch habe ich gemeinsam mit ein paar Leuten aus dem BücherTreff-Forum in einer Leserunde gelesen.

 

Klappentext: Kennen Sie nicht auch solche Menschen, die sich selber immer im Weg stehen, weil sie sich immer an allem die Schuld geben? Die sich immer ganz mies fühlen, weil sie gar nicht merken, dass die anderen sie ausbeuten?


Inhalt und Aufbau:

Das Buch ist in kurze, sehr gut lesbare, Kapitel unterteil. Die Protagonistin Hendrikje geht zur Psychotherapie bei Dr. Palmberg und berichtet von ihrem Leben und scheint dabei mit nichts zufrieden zu sein. Sie ist der Meinung 1 ½ Menschen auf dem Gewissen zu haben. Wegen eines „Mordes“ sitzt sie deshalb in der Frauenvollzugsanstalt. Dr. Palmberg soll untersuchen, ob Hendrikje eine verzerrte Wahrnehmung hat und sich an allem die Schuld gibt.

 

Meine Meinung:

Hendrikjes Sprache ist für eine 34-Jährige wohl sehr unpassend. Sie ist naiv und kindlich. Manche mag das stören, mich normalerweise auch, aber in diesem Buch war es anders. Die Geschichte um Hendrikje und ihre so genannten Freunde, die sie beim Selbstmord unterstützen wollten, hat viele kuriose und absurde Szenen, bei denen man nur vor erstaunen den Kopf schütteln kann.

Es ist eine leichte Lektüre für Zwischendurch. Amüsant und witzig, während man sich fragt, wer sind die 1 ½ Toten. Daher 4 von 5 möglichen Sternen.

18.9.08 09:08

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