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Bush, Jenna: Anas Geschichte. Ein Stück Hoffnung

Details:

Originaltitel: Anas Story: A Journey of Hope
Genre: Erfahrungen
Reihe: -
Gattung: Roman
Verlag: dtv (2008)
ISBN: 978-3-423-62372-8
Seiten: 295

 

 

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich durch booklove erhalten, um es zu rezensieren.

 

Klappentext: „Ich habe eine Gruppe besucht, zu der Frauen und Kinder gehörten, die mit HIV/AIDS leben. Am Ende der Veranstaltung stellte sich Ana, eine siebzehnjährige Mutter, vor die Gruppe und sagte: »Wir sterben nicht mit AIDS, wir leben damit.« Sie blickte hinunter auf ihre kleine Tochter, die rittlings auf ihrer Hüfte saß, und schloss. »Wir sind Überlebende

Dieses Buch beruht auf Anas Erzählungen über ihre Kindheit und Jugend. Es ist ein Mosaik ihres Lebens, um ein Bild von ihrer Vergangenheit und einen Rahmen für ihre Zukunft zu entwerfen. Anas Geschichte zeugt von Überlebenswillen, Stärke und Widerstandsfähigkeit.“ Jenna Bush

 

Inhalt:

Jenna Bush erzählt einen Teil des Lebensweges von Ana. Einem Mädchen aus Lateinamerika, das seit ihrer Geburt HIV-positiv ist. Mit drei Jahren verliert Ana ihre Mutter, die an AIDS stirbt. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isabel lebt sie bei ihrer abuela, ihrer Großmutter, die sie streng erzieht und sie davor warnt auch nur irgendwem von ihrer Erkrankung zu erzählen. Ana fühlt sich gesund, aber die Gefahr dennoch als Aussätzige behandelt zu werden hält sie davon ab auch nur ein Sterbenswörtchen von ihrer HIV-Erkrankung preiszugeben.

Dieses Jugendbuch wird durch zahlreiche farbige Bilder unterstützt, die schon ohne Text sehr aussagekräftig sind. Der Schreibstil ist zwar nüchtern und sachlich, mindert aber dennoch nicht die schrecklichen Erlebnisse, die Ana in ihrer Kindheit erdulden muss, ab: Schläge, Misshandlungen und das Weiterreichen von Großmutter, zur Großtante, in eine Besserungsanstalt, in ein Wohnheim für HIV-/AIDS-Kranke und letztendlich die Aufnahme ins Haus ihrer Lieblingstante. All das machte aus Ana eine starke und widerstandsfähige Persönlichkeit.

 

Meine Meinung:

Ein tolles Jugendbuch, das dem Leser das Leben mit HIV/AIDS näher bringt. Der sachliche Schreibstil stört überhaupt nicht, sondern bringt dennoch die Tragweite von Anas Erlebnissen oder ihren Gefühlen näher. Man wird getroffen, aber nicht zu arg, sodass man das Buch sehr schnell lesen kann. Die Fotos schaffen eine Atmosphäre ohnegleichen, sie verdeutlichen viele Themen und geben einen Einblick in das lateinamerikanische Leben. Ana steht für viele Frauen und Mädchen, die mit dieser Erkrankung leben müssen. Sie zeigt wie schwer es ist, mit so einem Geheimnis zu leben und wie erleichternd es ist Menschen zu finden, denen man vertrauen kann. Daher 5 von 4 möglichen Sternen.

 

2.11.08 12:57

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